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Modernes Kundalini Yoga

Dranbleiben statt durchhalten.

Hatha Yoga in der Tradition des Kundalini Yoga ist eine größtenteils dynamische Yogaform, die sich in einigen Bereichen vom klassischen Hatha- und Vinyasa-Yoga unterscheidet. Wir üben festgelegte Übungsreihen, die ein definiertes Ziel haben. Viele Übungen sind dynamisch und werden über einen bestimmten Zeitraum rhythmisch durchgeführt. Manche Übungen werden länger gehalten. Bei den einzelnen Haltungen kommt es weniger darauf an, die perfekte Form zu erreichen, sondern eher darum., im Rahmen seiner Möglichkeiten das Beste zu geben. Daher werde ich dich auch selten korrigieren. Ich werde dich lediglich unterstützen, die Übung so durchzuführen, dass du die beabsichtigte Wirkung spüren kannst. Denn es geht um deine eigene Erfahrung und die kann ich dir nicht vorgeben. Selbstverantwortung und Selbstfürsorge werden gestärkt. Die einzelnen Übungen eines Sets bauen energetisch aufeinander auf. Nach der wohlverdienten Entspannung wird häufig noch eine bewegte Meditation oder eine Atemübung angefügt. Denn jetzt ist der Geist ruhig und die Meditation kann ihre Wirkung voll entfalten.

Warum ich es so mag

Es ist für jeden Geschmack was dabei

Egal, ob du totaler Yoga-Anfänger bist und einfach mehr Entspannung suchst oder als erfahrene Yogini eine tiefere Erfahrung machen möchtest – im Kundalini Yoga kannst du beides finden. Die rhythmisch-dynamischen Übungen helfen dabei, Verspannungen zu lösen und energetische Kanäle zu öffnen. Kräftigungsübungen stärken deine innere Haltemuskulatur und bringen die Energie in die höheren Zentren. Beides wird oft mit bestimmten Atemmustern, z.B. dem sogenannten „Feueratem“ kombiniert. Den dürfen bei uns auch schon Anfänger üben.

Kundalini Yoga wirkt!

Und so funktioniert es:


  • Rhythmus: Rhythmische Bewegungen beruhigen das Nervensystem und lockern die Faszien.
  • Atem: Bewusst geführter Atem beruhigt, entspannt oder energetisiert, je nach Intention.
  • Mantra: Wunderschöne Mantras und bewegte Meditationen bringen den Geist zur Ruhe.

Du verstehst nur Bahnhof?

Es geht um die Wirkung, nicht um den Namen

Du kommst aus einer anderen Yogarichtung und verstehst nur Bahnhof bzw. Zoo? In unsere Tradition nennen wir manche Yogahaltungen anders, als du es vielleicht gewohnt bist. Von anderen Übungen hast du evtentuell noch nie gehört. Hier ein paar Beispiele:

  • das große Dreieck: ein herabschauender Hund, obwohl es durchaus einen kleinen (und wichtigen!) Unterschied gibt
  • Stretch Pose: kennst du vielleicht als halbes Boot oder Power Abs
  • Katzenstreckung: heißt auch Krokodil
  • Feueratem. Kaphalabati, aber ein wenig anders
  • Frösche / Froschkniebeugen
  • Kamelritt / Spinal Flex ist eine wichtige Basisübung
Im Kundalini Yoga ist der Frosch der König der Tiere

Glaubst du nicht? Dann mach mal 108 Frösche aka Frosch-Kniebeugen!